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Energie für verteilte oder mobile IKT-Komponenten

Ambient Intelligence und Ubiquitous Computing sind aktuelle Begriffe, die andeuten sollen, dass unsere Umgebung in Beruf und Freizeit, auf Reisen, in einer Notsituation, im Krankenhaus oder bei der Rehabilitation von Computertechnik geradezu durchdrungen ist.

Wir arbeiten beispielsweise im Büro am Computer, unsere Kommunikation mit Kooperationspartnern erfolgt digital über ganze Ketten von Servern, wichtige Informationen holen wir uns via Internet aus Server-Farmen in Colocation Centern. Ähnliches gilt für die Tätigkeit im Außeneinsatz, wobei dann zusätzlich noch Ortung über Satelliten ins Spiel kommen kann.

Während wir bei unseren Tätigkeiten von einem globalen Netzwerk unterschiedlichster Computer unterstützt werden, ändert sich lokal das Wetter, Wolken verfinstern die Sonne, Wind kommt auf, Sensoren erkennen dies, das "intelligente Gebäude" reagiert. Jalousien werden automatisch hochgefahren.

Wenn die Datenautobahn nicht mehr ausreicht und man in der realen Welt mit dem PKW zum Kooperationspartner oder Kunden fährt, wird man weiter von "Intelligenz" umgeben, ein Navigationssystem unterstützt bei der Wegoptimierung, mit ABS und EPS wird die Fahrstabilität verbessert und ein Teil der Frontscheibe wird zum Display für die temporäre Präsentation sicherheitsrelevanter Informationen.

Auch weniger im "prallen" Leben stehende Menschen, Kranke und andere Hilfsbedürftige, werden mit mobiler IuK-Technik umgeben, um Notsituationen schnell zu erkennen und ent- sprechend schnell helfen zu können. Herzpatienten z. B., die früher lange Zeit ans Bett gefesselt waren, haben Dank der Telemedizin ihre Mobilität weitgehend zurückerhalten. Sensoren überwachen Funktionen sowohl des Körpers selbst als auch von technischen Unterstützungssystemen und senden die entsprechenden Daten über sichere Verbin- dungen zur Monitoring Station in der Klinik

Alle diese uns umgebenden und unterstützenden IKT-Komponenten benötigen Energie, eine Stromversorgung. Natürlich gibt es eine Vielzahl technischer Lösungen dafür, kabelbasiert, mittels kontaktloser induktiver Energieübertragung und vor allem auf der Basis von Batterien bzw. Akku- mulatoren.

In Abhängigkeit von der jeweiligen konkreten Anwendung weisen diese Lösungen jedoch verschiedene Schwachstellen auf. Man denke nur an die Entladung von Batterien, die im täglichen Leben nur all zu oft gerade dann mit großer Überraschung wahrgenommen wird, wenn ihre Energie dringend nötig ist.

Mit freundlicher Genehmigung © Adlershof Projekt GmbH

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