20.10.2011:
4. Workshop des Unternehmensnetzwerkes MESEDA
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Ambient Energy for Ambient Intelligence"
Großer Saal
der
Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI)
Volmerstraße 2,
12489 Berlin-Adlershof
Zum vierten Mal hat die GFaI mit ihren beiden NEMO-Netzwerken MESEDA und MoniSzen gemeinsam mit der TSB Innovationsagentur Berlin GmbH und deren Projekt WTT (Wissens- und Technologietransfer) zu einem Workshop der Reihe "Ambient Energy for Ambient Intelligence" eingeladen.
Mit 76 Teilnehmern ( von 28 KMU/Unternehmen, 16 Forschungseinrichtungen und 8 sonstigen Institutionen) konnte die bisherige positive Bilanz dieser Veranstaltungsreihe weiter ausgebaut werden.
In seiner Eröffnung begrüßte der Netzwerkmanager von MESEDA und MoniSzen, Herr Prof. Dr. Alfred Iwainsky, ganz besonders die Betreuerin der entsprechenden NEMO-Projekte Frau Dr. Röhrich (VDI/VDE-IT GmbH).
Auch bei diesem Workshop fand eine begleitende Ausstellung statt, in der Ergebnisse der FuE-Arbeit des Netzwerkes MESEDA gezeigt wurden. Aussteller waren neben der GFaI selbst die beiden Netzwerkpartner der Netzwerke MESEDA und MoniSzen
BIJO-DATA GmbH und
Akktor GmbH.
Es wurden Ergebnisse des ZIM-KF-Projektes VibrEnergy (Ausnutzung von Brückenschwingungen sowohl als Energiequelle für intelligente Sensoren als auch für die Zustandsanalyse) und des ZIM-KU-Projektes QUOLOCO (System zur Ortung hilfsbedürftiger Personen in abgegrenzten Bereichen mit geschlossenen Räumen sowie Außenanlagen) sowie energieautarke Komponenten der Gebäudetechnik demonstriert. Die Resonanz war groß. Am Demonstrator von Akktor z. B. für kabel- und batterielose Lichtschalter, die das Schaltsignal per Funk im Raum übertragen und beliebig im Raum positioniert werden können, für energieautarke Bewegungsmelder und Funksensoren, die im Winter beim Öffnen von Fenstern über einen Aktor das automatische Schließen von Heizungsventilen veranlassen, musste man regelrecht Schlange stehen.
Der Vortragsteil beinhaltete neben der Kurzvorstellung der Organisatoren mit ihren Projekten MESEDA, MoniSzen und WTT sechs Fachbeiträge und eine Ankündigung eines BMBF-Calls zu Micro Energy Harvesting seitens VDI-VDE-IT.
Die freigegebenen Beiträge können hier im PDF-Format heruntergeladen werden:
Dazu kamen drei Beiträge im Pitch Forum. Einer davon war kurzfristig angemeldet worden. Er betraf die Entwicklung eines energieautarken Interaktionsballes seitens des MoniSzen-Partners alpha-board, der im Rahmen eines großen ZIM-Verbundprojektes für die Schaffung einer Lösung zur Analyse des aktuellen mentalen Zustandes Dementer dienen soll. Das Verbundprojekt mit dem Titel "AMENAMIN: Ambient Energy und Ambient Intelligence für hilfsbedürftige Senioren" ist im Rahmen des NEMO-Projektes MESEDA initiiert worden.
Download der freigegebenen Beiträge aus dem Pitch-Forum:
In den Pausen fanden rege Diskussionen statt. Dabei entwickelte sich ein für viele Teilnehmer interessantes Networking.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank von der GFaI an den Partner TSB für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Workshops. Besonderer Dank gilt hierbei den Herren S. Helling und Chr. Ruhle.
Im Anschluss an den Workshop wurde von Herrn Feierabend (gfai tech GmbH) die Akustische Kamera vorgeführt und erläutert. Auch dies stieß auf reges Interesse.
Die nachfolgenden Impressionen sollen einen Eindruck vom 4. Workshop "Ambient Energy for Ambient Intelligence" vermitteln. Der 5. Workshop dieser Serie soll außerhalb von Berlin im Umfeld eines MESEDA-Partners stattfinden.
Der Netzwerkmanager von MESEDA und MoniSzen, Herr Prof. Dr. Alfred Iwainsky, bei seiner Eröffnung.
Workshop-Teilnehmer im großen Saal der GFaI
Herr Dr. Metter, Geschäftsführer der BIJO-DATA Informations- systeme GmbH, bei seinem Vortrag über Ergebnisse des ZIM-KU-Projektes QUOLOCO
Herr S. Helling bei der Vorstellung der TSB und ihrer WTT-Projekte
Ergebnisse des ZIM-KU-Projektes QUOLOCO werden von BIJO-DATA mit Hilfe eines Playmobil ® -Krankenhauses veranschaulicht
Herr J. Rittner, VDI/VDE-IT, berichtet über einen geplanten Call des BMBF zur Nutzung von Ambient Energy im Bereich Mobilität
Networking am Stand der GFaI mit Ergebnissen zum ZIM- KF-Projekt VibrEnergy
Andrang beim Exponat der Akktor GmbH zu energieautarken Komponenten für die Haustechnik
Herr Prof. Kraemer (IHP) im Gespräch mit Herrn Herfert (GFaI)
Herr Herfert (GFaI) bei seinem Vortrag zu Ergebnissen des ZIM-KF-Projektes VibrEnergy
Herr Feierabend (gfai tech GmbH, Mitte) demonstriert zum Ausklang die Akustische Kamera der GFaI als Beispiel für gelungene Sensor-Kooperation
30.06.2011: MESEDA auf dem 18. Innovationstag Mittelstand des BMWi
Am 30.06.2011 eröffnete der Parlamentarische Staatssekretär, Ernst Burgbacher, den 18. Innovationstag Mittelstand auf dem Gelände der AiF in Berlin-Pankow. Herr Burgbacher ging in seiner Rede nochmals auf die Bedeutung des „Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM)“ ein. So konnte auf dieser Veranstaltung z. B. der 150 Bewilligungsbescheid für ein ZIM-NEMO-Projekt überreicht werden. Rund 1.400 Besucher informierten sich über Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung von rund 240 Firmen. Auch das Unternehmensnetzwerk MESEDA war mit seinem ZIM-KF-Projekt „VibrEnergy: Ausnutzung von Brückenschwingungen sowohl als Energiequelle für intelligente Sensoren als auch für die Zustandsanalyse“ auf dem Innovationstag repräsentativ vertreten.
Call for Papers - Frist bis zum 16.08.2011 verlängert!
Der 4.Workshop des Unternehmensnetzwerkes MESEDA im Rahmen der Veranstaltungsreihe Ambient Energy for Ambient Intelligence wird am 20.Oktober 2011 im großen Saal der GFaI in Berlin Adlershof stattfinden. Den Call for Papers können Sie sich hier herunterladen.
30.06.2011: MESEDA auf dem 18. Innovationstag Mittelstand des BMWi
Am 30.06.2011 eröffnete der Parlamentarische Staatssekretär, Ernst Burgbacher, den 18. Innovationstag Mittelstand auf dem Gelände der AiF in Berlin-Pankow. Herr Burgbacher ging in seiner Rede nochmals auf die Bedeutung des „Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM)“ ein. So konnte auf dieser Veranstaltung z. B. der 150 Bewilligungsbescheid für ein ZIM-NEMO-Projekt überreicht werden. Rund 1.400 Besucher informierten sich über Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung von rund 240 Firmen. Auch das Unternehmensnetzwerk MESEDA war mit seinem ZIM-KF-Projekt „VibrEnergy: Ausnutzung von Brückenschwingungen sowohl als Energiequelle für intelligente Sensoren als auch für die Zustandsanalyse“ auf dem Innovationstag repräsentativ vertreten.
Die Projekt-Partner
Hochschule Magdeburg-Stendal
GFaI
AUCOTEAM GmbH
ESYS GmbH
veranschaulichten anhand eines Demonstrators Ergebnisse dieses Projektes. Der Ausstellungsstand war viel besucht, es gab viele Fragen, die durch die Projektpartner in anschaulicher Weise erläutert wurden. Besonders prominente Besucher waren der Berliner Staatssektretär Dr. Jens-Peter Heuer (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen) sowie die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Rosemarie Hein (die Linke).
Staatssekretär Burgbacher (BMWi) bei seiner Ansprache vor den innovativen Mittelständlern
Partner des NEMO-Netzwerkes MESEDA vor dem Ausstellungszelt auf dem 18. Mittelstandstag des BMWi
Herr Prof. Schmidt (Hochschule Magdeburg-Stendal) am Stand zur Präsentation von Ergebnissen des ZIM KF-Projektes VibrEnergy
Ein Teil der Exponate zum FuE-Projekt VibrEnergy
Die Assistentin des NEMO-Netzwerkes MESEDA, Frau Grönke (l.), Herr Prof. Quaas (GF des MESEDA-Partners ESYS GmbH) und Prof. Iwainsky der verantwortliche Netzwerkmanager
28.03.2011: AMENAMIN-Arbeitsberatung beim Projektpartner Charité
In diese Beratung waren zeitweilig 27 Teilnehmer eingebunden. Herr Prof. Dr. med. Gallinat (Bild 1) hatte Assistenzärzte sowie Personal der Pflegedienste (Bild 2) eingeladen, um frühzeitig die Ziele des Projektes und die angestrebten technischen Entwicklungen mit potenziellen Anwendern zu diskutieren. Der Nachmittag der Beratung diente der Schulung von Wissenschaftlern/Technikern des FuE-Konsortiums zur EnOcean-Technik.
Bild 1: Herr Prof. Gallinat bei der Erläuterung von Projektzielen gegenüber zukünftigen Anwendern
Bild 2: Ärzte und Pfleger bei der Projektberatung
Bild 3: Prof. Iwainsky, einer der „Väter“ des Verbundprojektes AMENAMIN, bei der Diskussion zukünftiger Anwendungsszenarien
14.03.2011: AMENAMIN-Beratung bei der EnOcean GmbH
Erstmalig fand eine Beratung zum ZIM-Verbundprojekt AMENAMIN beim Projektpartner EnOcean in Oberhaching bei München statt. Besonderer Schwerpunkt war die bei EnOcean entwickelte Technologie des Micro Energy Harvesting. Herr Frank Schmidt (CTO) führte die Teilnehmer durch das Unternehmen.
Vertreter des FuE-Konsortiums des Verbundprojektes AMENAMIN vor dem Haupteingang des Unternehmens EnOcean GmbH
09.02. 2011: Bewilligung des Verbundprojektes AMENAMIN
Nach Erfüllung von Auflagen zum Antrag auf finanzielle Förderung des FuE-Verbundprojektes AMENAMIN (s. auch 14.01.2011) wurden die insgesamt 6 Teilprojekte der zwei Forschungseinrichtungen (GFaI, Charité) und 4 KMU (EnOcean GmbH, alpha board GmbH, Spree Hybrid & Kommunikationstechnik GmbH, SMI GmbH) bewilligt. Mit AMENAMIN ist dem Unternehmensnetzwerk MESEDA ein großer Schritt in das Gebiet Ambient Assisted Living (AAL) hinein gelungen.
14.01.2011: Kick-off-Meeting zum ZIM-Verbundprojekt AMENAMIN (Ambient Energy und Ambient Intelligence für hilfsbedürftige Senioren) in der GFaI
Das Unternehmensnetzwerk MESEDA zur Thematik „Ambient Energy for Ambient Intelligence“ hat sich ab 2009 zunehmend Problemkreisen des Ambient Assisted Living (AAL) gewidmet. Eine besonders wichtige Initiative dazu ging von Herrn Renzenbrink (Europäisches Forum für interdisziplinäre angewandte Gerontologie e.V.) aus. Es gelang ihm, Vertreter der Gesundheitswirtschaft, innovativer Technik-orientierter Unternehmen und die GFaI zusammenzuführen. Zunächst ging es um die Analyse solcher Problemkreise in verschiedenen Bereichen der Betreuung und Pflege insbesondere Demenzkranker, für die grundsätzlich Technik-Angebote denkbar sind. Dazu bildete sich im Krankenhaus Hedwigshöhe eine regelmäßig tagende Arbeitsgruppe, zu der seitens der GFaI deren Vorstandsvorsitzender und Verantwortlicher für das Management des NEMO-Netzwerkes MESEDA gehörte. Im Rahmen der Arbeitsgruppe kristallisierte sich heraus, dass seitens der Gesundheitswirtschaft großes Interesse an IT-Lösungen besteht, die durch Beantwortung der Fragen
wer (welche Person)?
was (welches Problem)?
wann? wo (an welchem Ort)?
wesentlich zur Entschärfung von Überforderungssituationen in Betreuung/Pflege bei gleichzeitiger Qualitätserhöhung beitragen können.
Da dafür einzusetzende technische Systeme im unmittelbaren Umfeld von Personen kabellos und möglichst auch batterielos funktionieren sollten, bot sich an, eine umfangreiche FuE-Initiative unter Einbeziehung von Micro Energy Harvesting und damit von Partnern des NEMO-Netzwerkes MESEDA (Ambient Energy for Ambient Intelligence) zu starten. Die Ausarbeitung der entsprechenden Anträge auf öffentliche Förderung eines ZIM-Verbundprojektes gestaltete sich mühevoll und langwierig. Im letzten Quartal 2010 wurde auf eigenes Risiko mit den FuE-Aktivitäten begonnen, am 14. Januar 2011 fand in der GFaI das Kick-off-Meeting statt (Bild).
Kick-off-Meeting zum ZIM-Verbundprojekt AMENAMIN am 14. Januar 2011 bei der GFaI
31.12.2010: Ende der Förderung des Unternehmensnetzwerkes MESEDA
Die finanzielle Förderung des NEMO-Netzwerkes MESEDA lief zum 31.12.2010 aus. Die große Mehrheit der Partner hatte Interesse an einem weiteren Bestand des Unternehmensnetzwerkes über diesen Zeitpunkt hinaus bekundet. Die folgende Zwischenbilanz zeigt, dass das Netzwerk nachhaltiger Wirkung erzielt hat. Schon allein deshalb wird das Netzwerkmanagement von Prof. Dr. Alfred Iwainsky fortgesetzt.
Im Folgenden sollen die wichtigsten Ergebnisse bzw. Aktivitäten von MESEDA kurz in Form nüchterner Fakten zusammengestellt werden: weiter