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Ledermessmaschine Typ LQScan

Mit LQScan-Messgeräten können vollflächige simultane Flächen- und Dickenmessung von Leder (aber auch andere, nicht­trans­pa­rente Materialien) durchgeführt werden.

 

Die mit der Anlage erreich­te Genauig­keit für die Flächen­messung ist deutlich höher als in der Norm EN ISO 11646 (Leder: Flächenmessung) definiert. Die Fläche wird mit einer Genauigkeit von ca. 1 ‰ vermessen. Die Bestimmung der Dicke wird an deutlich mehr Punkten vor­genommen als in der Norm EN ISO 2589 (Leder: Bestimmung der Dicke; 3 - 5 Messungen je Probe) definiert: die Probe wird quasi vollflächig mit einer Rate von 600 Messpunkten je m² bei einer Genauigkeit von 30 µm abgetastet.

 

Trotz dieser hohen Genauigkeiten werden Taktzeiten erreicht, die einen Material­durchsatz von bis zu 5000 m² je Werk­tag und Anlage ermöglichen.

 

Die Ausführung LQScan3018 ist für Leder bis 3 m Länge und 1,8 m Breite konzipiert, die Dicke wird für Materialstärken im Bereich 1 - 5 mm ermittelt. Durch den modularen Aufbau der Messtechnik und Software können auch andere Mess­geometrien bei gleicher Mess­genauig­keit leicht realisiert werden. Die Ausführung LQScan1809 wurde beispielsweise für Leder bis 1,8 m Länge und 90 cm Breite entworfen.

 

Das Messsystem LQScan1809 wird gemäß MID und OIML R 136 als Messgerät eingeordnet, andere Ausführungen werden folgen.

 

Basis dieser innovativen Messanlage ist eine grund­legende Neuentwicklung und Zusammenstellung von System­kompo­nenten beginnend mit einem (der Norm EN ISO 2589 ange­lehnten) opto-taktilen Dicken­mess­system über die rein optische Formerfassung der Haut bis hin zum Einsatz intelligenter Kameras, die die Bilddaten vorverarbeiten und zur guten Skalier­bar­keit der Messanlage beitragen.

 

Das integrierte Mess- und Auswerteprogramm ver­arbeitet die Rohmessdaten, bereitet die Ergebnisse für betrieb­liche statistische Auswertungen auf und legt sowohl Roh- wie auch Ergebnisdaten in Daten­banken ab. Bestandteil eines Datenbanksatzes ist auch eine CAD-fähige Beschreibung der Haut für nachfolgende Prozesse.

 

Weiterhin wird für jede Haut ein Etikett ge­druckt, das neben einem Barcode die Fläche des Messobjekts und weitere Informationen enthält sowie Rück­schlüsse über lokale Qualitäten für die Weiter­ver­arbei­tung im Produk­tions­prozess er­laubt.

 

Die Anlage kann von einem Mitarbeiter bedient werden, der Einweisungsaufwand in den Mess­prozess ist gering.

 

Wichtige technische Daten und Merkmale:

  • Messobjekte bis 3 m * 1,8 m * 5 mm (L*B*H, abhängig von der Ausführung)
  • Messgenauigkeit: Fläche ï‚» 1 ‰; Dicke < 30 µm
  • Messtaktzeit kürzer als 30 s
  • Messdatenaufbereitung
  • Gesamtfläche
  • Teilflächen für einstellbare Dickentoleranz­bänder
  • Signali­sierung von Toleranz­über­schreitungen
  • Datenbankanbindung, Labeldruck
  • Vollflächige Dickenmessung

 

Verwendete innovative Technologien:

  • Intelligente Kameras mit Ethernetanschluss und integrierter Vorverarbeitung
  • Lasertriangulation
  • Optische Konturerfassung
  • Neuartige opto-taktile Dickenmessung

 

Ausführungen:

  • LQScan1809: Material bis 900 mm Breite
    Abmessungen ca.: 4 m*1 m*2 m (L*B*H)
  • LQScan3018: Material bis 1800 mm Breite
    Abmessungen ca.: 7 m*2 m*2 m (andere Ausführungen auf Anfrage)
  • LQScan3036: Material bis 3600 mm Breite
    Abmessungen ca.: 7 m*4 m*2 m

 

 

 

Kontakt

Frank Püschel
Tel.: +49 30 814563-400
eMail: pueschel@gfai.de

 

 

Weitere Unterlagen, Downloads und Links: